Organigramm


Organisation «ruhender Dienst»


Damit eine Feuerwehr funktionieren kann braucht sie eine entsprechende Organisation. Man unterscheidet in unserer Feuerwehr zwischen der Organisation im «ruhenden Dienst», der Ausbildungsorganisation und Alarmorganisation.

Seit 1. Mai 2005 ist die Feuerwehr Stadt Olten neu organisiert. Die neue Struktur verspricht kürzere Informationswege, klare Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten. Die neue Organisation gilt für den «ruhenden Dienst». Die Ausbildungs- sowie die Alarmorganisation ist unterschiedlich organisiert.

Der Führungsstab ist verantworlich für die operativen Geschäfte der Feuerwehr (Aktuelles, Planung Ausbildung und Personal, usw). Jederzeit kann der Führungsstab erweitert werden, um allfällige weitere Fachinformationen zu erhalten.

Jeder AdF ist einem Zugführer zugeteilt. Es gibt fünf Züge, wovon einer den Ausbildungszug bildet. In diesem Zug erhalten die Neueingetretenen die Grundausbildung im Feuerwehrdienst. Die bisherige Piketts 1 + 2 bleiben bestehen. Sie organisieren die gesellschaftlichen Anlässe, geführt durch die Pikettchefs, u.a. Pikettreisen, Pikettabende, Heirat von KameradenInnen, usw.

 

Alarmorganisation


Die Feuerwehr Olten ist eine Milizorganisation. Das heisst, dass die Angehörigen keine Berufsfeuerwehrleute sind. Sie rücken bei einem Einsatz jeweils ab ihrem Arbeitsort oder von zu Hause aus ins Feuerwehrmagazin an der Werkhofstrasse ein.

Für den Alarmfall bedarf es einer anderen Organisation. Verschiedene Alarmgruppen ermöglichen ein flexibles Aufbieten durch den Einsatzleiter, entsprechend dem Mannschaftsbedarf für einen Einsatz.

Die kantonale Alarmzentrale, betrieben durch die Polizei Kanton Solothurn, alarmiert jeweils die Kommandogruppe mittels Telefon und Pager und orientiert über die eingegangene Meldung. Daraufhin bietet die Kommandogruppe je nach Bedarf die entsprechenden weiteren Gruppen auf. Vom Alarmeingang bis zum Ausrücken des ersten Fahrzeuges vergehen nur zwischen drei bis fünf Minuten. Das ist eine bemerkenswerte Zeit, bedenkt man, dass die Feuerwehrleute von zu Hause oder ihrem Arbeitsort ins Feuerwehrmagazin einrücken, sich die Schutzkleidung anziehen müssen und anschliessend mit den Fahrzeugen ausfahren.

Ständig auf Pikett sind die Einsatzgruppen rot und blau mit insgesamt 38 AdF sowie eine Dienstgruppe. Reichen die Kräfte nicht aus kann der Einsatzleiter weitere Feuerwehrangehörige nachalarmieren. Die beiden Arbeitsgruppen mit je ca. 16 AdF wechseln sich gleich mit den Gruppen rot und blau jeweils wöchentlich ab. Bei grossen Ereignissen können auch Nachbarfeuerwehren zur Hilfeleistung aufgeboten werden (sog. Nachbarschaftshilfe).

Bei Herznotfällen wird paralell zum Kantonsspital Olten die «Herzgruppe» aufgeboten. Sie ist auf dem Organigramm nicht aufgezeichnet. Speziell ausgebildete AdF rücken dann mit einem Laiendefibrilator zum Patienten aus und übernehmen die Erstversorgung sofern das Ambulanzteam nicht vorher am Einsatzort eintrifft.

Für kleine Einsätze (z.B. Tierrettungen, kleinen Hilfeleistungen, usw.) steht eine Dienstgruppe bestehend aus fünf AdF zur Verfügung. Sämtliche Feuerwehrangehörige verfügen über einen Pager und werden zudem über Telefon alarmiert (Festanschluss und/oder Mobiltelefon).

An Wochenenden und Feiertagen übernimmt das Sonntagspikett den Pikettdienst. Jeweils vom Samstagabend 18 Uhr bis Sonntag 18 Uhr sind fünf AdF dauernd für einen allfälligen Einsatz bereit. Während dieser Zeit entscheidet der Pikett-Offizier über die Alarmierung weiterer Mittel. Diesem Offizier steht während dieser Zeit das Einsatzleitfahrzeug ELF zur Verfügung.

Auf dem Alarm-Organigramm nicht abgebildet ist der Ausbildungszug. Hier eingeteilt befinden sich diejenigen AdF, die frisch in den Feuerwehrdienst eingetreten sind. Sie erhalten während rund einem Jahr die Feuerwehr-Grundausbildung und werden anschliessend in die Alarmorganisation eingegliedert. Die Möglichkeit einer Pagerabgabe wird je nach Ausbildungsstand nach ca. einem halben Jahr beurteilt.

 
Stabsorganisation per 01.03.2018 Organigrammab01_03_2018.pdf (196.1 kB)

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